
Manchmal liegt das Gute so nah, dass man jahrelang blind daran vorbeiläuft – oder in meinem Fall: vorbeifährt.
Heute hat das Allgäu mal wieder gezeigt, warum es für mich der beste Ort der Welt ist. Das Wetter wirkte schon richtig frühjahrlich, und nach dem Vormittag im Worship-Team packte mich der Bewegungsdrang.
Also: Petra geschnappt und ab vor die Tür.
Ein Stückchen Land mitten in der Stadt
Wir haben heute in unserer Heimatstadt Kaufbeuren eine Ecke entdeckt, die uns bisher entgangen ist, obwohl wir sie gefühlt schon tausendmal passiert haben. In der Nähe der Fahrradbrücke, die von Neugablonz rüber zum Industriegebiet führt, gibt es dieses eine Fleckchen Erde: Eine einfache Wiese, ein kleines Stück Freiheit.

Das Faszinierende daran? Man steht mitten in Kaufbeuren,
aber es fühlt sich an wie tiefstes Hinterland. Man blickt über die gesamte Stadt, und die Berge wirken plötzlich so nah, als würden sie direkt am Ortsrand in den Himmel ragen. Es war einer dieser Momente:
- Kurz innehalten.
- Ruhe genießen.
- Kraft tanken.
Wir haben den letzten Sonnenstrahlen des Tages zugeschaut, bevor es zurück in die Leberkäs-Zentrale ging.

Ruhe vor dem kreativen Sturm
So ein Moment der Stille ist bitter nötig, denn der Terminkalender für die nächsten Wochen ist prall gefüllt. In meinem Kopf kreisen die Gedanken bereits um alles, was ansteht: Die Buchloe Open Stage wirft ihre Schatten voraus, es warten weitere Drehs mit J.P. Mellenberg und natürlich die massive technische Vorbereitung für den Juni – Ikigai Kaufbeuren. Da muss jedes Kabel und jede Einstellung sitzen.
Abropos Open Stage Buchloe - Hier noch ein paar Impressionen von meinem letzten Gig bei der Open Stage in Buchloe:

Der Ausklang des Sonntags
Nach dem musikalischen Start heute Morgen und der Entdeckungstour am Nachmittag ist jetzt Entspannung angesagt. Während meine Frau Petra sich leider auf den Weg zum Nachtdienst machen muss, gehört mir heute Abend die "Flimmerkiste". Beine hoch, Kopf aus, Akku laden.
Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr in eurer Stadt auch so einen "blinden Fleck", den ihr erst nach Jahren entdeckt habt?
Pfüat eich, Euer Doc Fetzer