Meine Musik


 

Hallo zusammen,

Mit bürgerlichem Namen heiße ich Stephan Wiegand. Ich bin am 28. April 1967 in Königshofen im Grabfeld (Unterfranken) geboren. 1973 durfte ich dann zum ersten Mal Bühnenluft schnuppern. Ah ja - du hast nachgerechnet? Stimmt da war ich 6 Jahre alt. Okay - ich geb es zu das ist jetzt schon ein paar Tage her.

Damals habe ich noch Orgel gespielt. Zur Gitarre kam ich auf Umwegen. Ich habe es geliebt Elvis Lieder auf der Orgel zu spielen. Und im Radio habe ich immer gelauscht wenn Georg Kostya aus seiner Rocktasche geplaudert hat (der hat auch später dafür gesorgt dass Spider Murphy Gang Rock'n Roll auf Bayrisch gespielt haben). Ja - und je mehr ich Rolling Schorsch lauschte wurde mir immer mehr klar dass die Leute die ich so gern hörte nicht eine Orgel spielen sondern eigentlich immer einer Gitarre umhängen haben.

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Also wurde die Gitarre mein nächstes Ziel!Just als die VHS sich in meine Wahrnehmung schob fiel mir und meiner Mutter auch direkt auf dass es da einen Gitarrekurs gab. Also gesagt getan. Meine Mutter hat mich da angemeldet und mit meiner Schwester ausgehandelt dass ich ihre Gitarre nehmen darf. Den Kurs hielt Clemens Bittlinger.

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Heute ist CLEMENS BITTLINGER bekannt, denn er ist Pfarrer und Liedermacher. Er hat mehrere Kurse gehalten und ich war immer mit dabei. Dann kam die Pubertät bei mir - und Clemens verließ die Gegend um Pfarrer zu werden. Ich gestehe - lange war es mir peinlich dass ich bei einem Pfarrer das Gitarre spielen gelernt habe. Ich wollte doch unbedingt Rocker sein, und das hörte sich einfach nicht cool an.  Heue sehe ich das anders. Seit 2011 bin ich bekennender Christ und sehe die Sache anders.

Irgendwann kam dann auch die erste E-Gitarre. Und aus einem alten Röhrenradio hat mir ein Freund einen Gitarreverstärker gebastelt. Zurückblickend war das glaube ich schon ein echt gruseliger Sound. Aber egal. Die erste Band wurde gegründet und wir haben natürlich Rock gespielt. Mit unserem aller ersten Auftritt hätten wir glaube ich auch leichtsam ins Guinessbuch der Weltrekorde eingetragen werden müssen. Da wir direkt neben der DDR-Grenze lebten waren auch die Amy's ein fixer Bestandteil unserer Kindheit. Wir haben schnell gelernt mit den GI's Geschäfte zu machen. Und so haben wir für einen Kasten Bier 3 Rauchbomben erstanden. Denn wir wussten ja das Farbe und Nebel zu einer echten Rockshow gehören. In einer alten Schulbaracke in Königshofen kam es dann zum Showdown! Der Saal war ganz schnell voll. Wir gehen auf die Bühne und noch bevor der Schlagzeuger einzählen konnte haben wir die Rauchbomben gezündet. Tja - und in Sekunden war der Saal auch wieder leer....

Später irgendwann hatten wir auf dem Dorf einen Übungsraum. Und der Fasschingsverein hat uns gefragt ob wir uns nicht bei der großen Faschingsveranstaltung mit einbringen wollen. Wir haben dann zunächst ironisch gesgt dass wir dann halt die Faschingslieder auf AC/DC usw spielen müssen. Und wie das halt so oft in der Musik ist - aus Spaß wird Ernst und dann kommt das ganze auch noch an.... Die anderen haben das dann fix weiter gemacht und ich dachte mir dass sowas nicht erfolgreich sein kann. Darum habe ich die Band verlassen weil die sich auch noch nach so einem Schlagerfuzzi mit dem Zusatz Orchester benannten....

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Ich kam dann ins Allgäu um in Kaufbeuren Krankenpfleger zu lernen. Ich habe zwar schon immer mal eigene Lieder gemacht aber nie richtig intensiv. Das habe ich dann hier geändert. Ich wollte nicht mehr in irgendwelchen Bands spielen die covern. Also bin ich auf Umwegen in der Münchner Szene gelandet und hab mir in kleinen Clubs den A... abgespielt.

Anfang der 90er kam ich dann zurück nach Kaufbeuren. Hier habe ich dann immer wieder mit der Band THE FRINX mich quer durch Schwaben und Österreich gespielt. Sie hatten was ich immer wollte eine eigene Platte auf dem Markt und das hat einfach schon mal gut geklungen....

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Das war so der kleine Startschuss für das Allgäu. Ich war dann immer wieder mit Daufi in verschiedenen Bands unterwegs bis ich eines Tages meine damalige Freundin kennenlernte und sie auch unbedingt Musik machen wollte. Ich lernte ihr Bass spielen und wir gründeten unsere eigene Band: Wheep Up. Heute ist das nichts besonderes mehr, aber damals war das Konzept schon genial. Wir haben ein großes Coverprogramm gespielt und haben darin meine eigenen Songs mit platziert. Somit haben wir dann auch immer wieder vor größerem Publikum gespielt. Wir haben in Eigenregie im Proberaum "CDs" eingespielt und bei Auftritten verkauft. Heute würde ich mich nicht mehr trauen sowas zum Verkauf anzubieten.... Wir waren auch immer mal mit größeren Acts unterwegs, wie zum Beispiel BONFIRE.

Und was mir bis heute richtig viel bedeutet: Ich habe von Kaufbeuren aus eine Initiative begleitet in Aachen die Festivals organisiert zugunsten von schwerstkranken Kindern. So sind damals Festivalauftritte und auch Aufnahmen entstanden mit denen wir die Sache dort unterstützt haben. SCHAUST DU HIER

In 10 Jahren gab es diverse Umbesetzungen, 5 CDs und viele viele Auftritte kreuz und quer.... Aber irgendwann war es einfach vorbei.

Ich habe mir dann gedacht, dass es eigentlich schon doof ist immer wieder eine Band zu gründen, sich einen Namen zu erspielen, und dann fängt man immer wieder bei 0 an. Das habe ich dann ab 2010 geändert und trete seitdem unter meinem Namen auf.

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Ja stimmt - ich spiele auch in anderen Bands mit. Wie zum Beispiel Blues&More. Aber es wird auch immer "Mein Ding" geben.

So - jetzt weißt Du etwas über mich!

 Und solche Sachen mache ich zum Beispiel mit meinen "Schülern":

 

 

 

Das war zu Weihnachten in einem Kaufbeurer Altenheim....


 
 

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